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Sandelsches Museum, Kirchberg/Jagst

Schlosskonzerte Kirchberg – 50 Jahre jung

24.09.17 - 07.01.18 Komponisten – Interpreten – Konzerte: Entwicklung und Wandel der Konzertreihe von 1967 bis 2017


Die Ausstellung "50 Jahre Schlosskonzerte Kirchberg" zeigt vom 24. September 2017 bis zum 7. Januar 2018, welch hochkarätige Musiker in der Zeit von 1967 bis 2017 im Rittersaal von Schloss Kirchberg aufgetreten sind. Fotos, Programme und Ausschnitte aus den Besprechungen, Plakate und Eintrittskarten veranschaulichen von den Anfängen bis heute die musikalischen Perlen, welche den zahlreichen Zuhörern geboten wurden. 50 Jahre mit je 6 Konzerten, das bedeutet 300 musikalische Leckerbissen für Abonnenten und Gäste.

Die Reihe als Abonnementskonzerte begann im Herbst 1967, damals noch organisiert von der Konzertdirektion Wilhelm Alber. Als er 1988 überraschend seine Mitarbeit zurückzog übernahm ein Arbeitskreis von musikbegeisterten Bürgern aus Kirchberg die Organisation der Schlosskonzerte. Neue Wege wurden beschritten: Renommierte junge Künstler kurz vor ihrem internationalen Aufstieg engagiert, ungewöhnliche, selten zu hörende Besetzungen ausgesucht und ab 1989 der "Hohenloher Kultursommer" mit eingebunden. Alle diese Aktivitäten führten rasch zu wachsender Zustimmung der Zuhörer und einer Zunahme der Abonnenten.Nach beinahe 30 Jahren ehrenamtlicher Arbeit  übergab der "Arbeitskreis Schlosskonzerte Kirchberg" seine Aufgaben einer Gruppe jüngerer Musikenthusiasten. Sie übernimmt seit der Saison 2016/17 die Organisation und Weiterführung der Konzertreihe, die aus dem Terminkalender der Stadt Kirchberg und der Region Hohenlohe nicht mehr wegzudenken ist.

Aber nicht erst seit 1967 erklingt Musik im Schloss Kirchberg. Bereits unter den Fürsten kamen die damals modernsten Werke im Festsaal des Schlosses, dem heutigen Rittersaal, zur Aufführung. Um nur einige heute noch bekannte Namen zu nennen: Carl Stamitz (1745-1801), Niccolò Jommelli (1714-1774), Joseph Haydn (1732-1809) oder W.A. Mozart (1756-1791). In den 50-iger und 60-iger Jahren des letzten Jahrhunderts konnte die Lehrerin Frau Irma Bruns dank ihrer Beziehungen vor allem Künstler aus dem fränkischen Raum für Konzerte im Rittersaal gewinnen. All dies wird im Museum der Stadt Kirchberg auf großen Schautafeln veranschaulicht und erlebbar gemacht.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Sonntag, 24. September um 11 Uhr, im Sandelschen Museum.

Info: Die Ausstellung kann sonn- und feiertags von 14.00 bis 17.00 Uhr im 1. Stock des Museums (Raum für soziale Geschichte) besichtigt werden.

Zu der Ausstellung gibt es am 26. September einen Vortrag von Prof. Dr. Joachim Kremer, Stuttgart, über „Kirchberg, Hohenlohe und die musikalische Welt. Der Kirchberger Pfarrer und Komponist Carl Ludwig Junker 1790“.

Die Sonderausstellung „Steinzeit – Anfang der menschlichen Kultur“ ist auch noch bis 7. Januar 2018 im „Sandel-Saal“ im Erdgeschoss des Museums zu sehen.